Wechselschaltung mit 2 Schaltern

Hier der Wechselschaltung Schaltplan

Wechselschaltung

Auf der Seite Wechselschaltung, bekommen Sie erklärt, wie Sie eine Wechselschaltung anschließen können.
Bitte halten Sie sich an die Anleitung und vergessen Sie nicht die 5 Sicherheitsregeln (siehe Rubrik 5 Sicherheitsregeln) einzuhalten.

Überprüfen Sie als erstes einmal, welche Art einer Wechselschaltung bei Ihnen vorhanden ist.
Es gibt diverse Arten einer Wechselschaltung, z.B. die Sparwechselschaltung, Wechselschaltung mit
Steckdose, Wechselschaltung mit 2 Lampen, Serienwechselschaltung, Kontrollwechselschaltung.

Dieser Abschnitt erklärt eine Wechselschaltung mit 2 Schaltern. Dies ist somit einer der
weitverbreitetsten Schaltung. Bitte folgen Sie genau der Anleitung, da es ansonsten zu einer Fehlfunktion Ihrer Schaltung kommen könnte.

Hinweis:

Beachten Sie stets, dass das Arbeiten an elektrischen Anlagen oder Bauteilen von Fachleuten durchgeführt werden sollte. Ich übernehme keine Haftung oder Gewährleistung auf daraus
resultierenden Schäden oder Fehler.

Falls etwas unklar sein sollte, so kontaktieren Sie mich gerne.

Schritt 1

Schließen Sie den Draht (Phase L1) je nachdem welche Farbe dieser hat, an den Kontakt L (kann nach Hersteller variieren) des Wechselschalters 1 an.
Achten Sie immer darauf, dass das Kabel richtig in den Kontakt des Wechselschalters eingeführt wird.

wechselschaltung

 

 

 

 

 

 

 

Schritt 2

Nun schließen Sie den Korrespondierenden K1 an den Kontakt 1 des Wechselschalters 1 an,
(suchen Sie sich einen Draht aus, der auch an dem zweiten Wechselschalter beibehalten wird)

Wechselschalter anschließen

 

 

 

 

 

 

 

 Schritt 3

In diesem Schritt, schließen Sie nun den Korrespondierenden K2 an den Kontakt 2 des Wechselschalters 2 an.

Sparwechselschaltung

 

 

 

 

 

 

 

Schritt 4

Weiter geht es mit dem Wechselschalter 2. Nun schließen Sie den Korrespondierenden K2 an den Kontakt 1 des Wechselschalters 2 an.

wechselschaltung 2 schalter

 

 

 

 

 

 

 

Schritt 5

Klemmen Sie den Korrespondierenden K2 an den Kontakt 2 des Wechselschalters 2 an.

Wechselschalter

 

 

 

 

 

 

 

Schritt 6

Schließen Sie nun den Kontakt Lampe L1 an den Kontakt des Wechselschalters L an.

Kreuzschaltung

 

 

 

 

 

 

 

Sie haben nun die Wechselschaltung erfolgreich verklemmt. Schalten Sie nun den Strom wieder ein und überprüfen Sie die Wechselschaltung. Betätigen Sie abwechselnd jeden Wechselschalter. Bei jedem umschalten, sollte das Licht Ein und ausgeschaltet werden. Wer mehr über die Grundlagen von Schaltungen erfahren möchte, kann dies weiter unten erfahren.

Grundlagen der Schaltungen

Für die Elektroinstallation nutzen die Elektriker je nach Anwendung verschiedene Schalter, um das Schalten des Lichts zu realisieren. Diese werden im Folgenden kurz aufgeführt.

Kreuzschaltung

Für eine Kreuzschaltung werden zwei Wechselschalter und je nach Anforderung eine beliebige Menge an Kreuzschaltern benötigt. Kreuzschalter bestehen aus zwei internen Umschaltern, die bei einer Betätigung zwischen einem einfachen Durchschalten und einem über Kreuzschalten wechseln. Auf diese Weise kann von jedem Schalter aus die Leuchten beliebig ein- oder ausgeschaltet werden. Die Schaltung benötigt ein Kabel mit mindestens 6 Leitern. Nach den VDE-Normen darf von diesem Kabel der blaue Neutralleiter und der grün-gelbe Schutzleiter nicht verwendet werden. Alle weiteren Leiter sind dann als stromführende Leiter zulässig. Die Schaltung lässt sich nachträglich nicht mehr leicht erweitern. Außerdem sind Kreuzschalter vergleichsweise teuer, weshalb sich diese Schaltung nur mit einer geringen Anzahl Schalter finanziell lohnt.

Wechselschaltung

Bei den Wechselschaltungen führen abwechselnd zwei Leiter den Strom zum Schalten der Lampen. Insgesamt kann mit dieser Schaltung maximal an zwei Stellen geschaltet werden. Der schwarze Außenleiter der Zuleitung wird an den farblich markierten Kontakt des Schalters angeschlossen. Die beiden Ausgänge des Schalters werden mit den Ausgängen des zweiten Schalters verbunden. Von dort aus wird dann eine direkte Verbindung zu der Lampe hergestellt. Beim Betätigen des Schaltet nun der interne Kontakt vom einen Ausgang zum anderen Ausgang. Deshalb ist es egal, welche Schalterstellung jeder Schalter hat, man kann beliebig das Licht ein- und ausschalten.

Serienschaltung

Bei der Serienschaltung kann an zwei Schaltstellen das Licht geschaltet werden. Der große Nachteil dabei ist allerdings, dass genau an dem Schalter, durch den das Licht eingeschaltet wurde, das Licht auch wieder ausgeschaltet werden muss. Deshalb wird die Schaltung heute nur noch sehr selten eingesetzt. Die beiden Schalter sind in Serie verschaltet, dazu sagt man heute eher in Reihe geschaltet. Ist ein Schalter bereits geschlossen, kann mit dem zweiten Schalter das Licht eingeschaltet werden. Danach ist das Ausschalten an beiden Schaltern möglich. Befinden sich ursprünglich beide Schalter im geöffneten Zustand müssen sogar beide Schalter betätigt werden, um das Licht einzuschalten. Aufgrund dieses Nachteils reduziert man die Schaltung am Besten zu einer Ausschaltung oder installiert eine Wechselschaltung.

Sparwechselschaltung

Die Sparwechselschaltung wird mit zwei Wechselschaltern aufgebaut und ist in der Funktion ähnlich wie die Wechselschaltungen. Es wird allerdings ein Draht weniger benötigt, weshalb unter den Schaltern zusätzlich noch eine Steckdose installiert werden kann. Bei dieser Schaltung sind die Eingänge der Schalter miteinander verbunden. Auf einen Ausgang jedes Schalters wird nun die Zuleitung angeklemmt, die Zuleitung zur Lampe werden an die beiden übrigen Ausgänge angeschlossen. Diese Schaltung kann nicht einfach mit Kreuzschaltern erweitert werden und benötigt einen längeren Leitungsweg, dafür kann bei der Installation aber die Zuleitung für die Steckdose eingespart werden.

Tasterschaltung

Die Tasterschaltung wird hauptsächlich dann verwendet, wenn viele Schaltstellen vorhanden sind. Tasterschalter gehen durch die Mithilfe einer Feder nach dem Betätigen sofort wieder in ihre Grundstellung zurück. Das abgegebene Schaltsignal wird im Schaltkasten von einem Stromstoßschalter registriert. Deshalb wird diese Schaltung auch Stromstoßschaltung genannt. Hier wird nämlich durch den Stromfluss eine Spule magnetisiert, wodurch der sogenannte Anker angezogen wird. Dieser ist für die Durchschaltung der Spannung an die Lampe zuständig. Bei einer nochmaligen Betätigung des Schalters geht der Anker wieder in seine ursprüngliche Stellung, die Lampe geht also wieder aus. Hierbei ist es völlig egal, an welche Schaltstelle betätigt wird. Diese Schaltung kann einfach mit beliebig vielen Schaltern erweitert werden. Gerade für Treppenhäuser werden Stromstoßschalter mit einer Zeitfunktion eingesetzt, wodurch sich die Leuchtdauer des Lichts leicht eingestellt werden kann.

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